Matratzen – Wie man sich bettet, so liegt man!

 

Leistungsfähigkeit ist heutzutage das A und O. Arbeitspausen und Ruhe treten leider mehr und mehr in den Hintergrund und neigen dazu vernachlässigt zu werden, werden die meisten Menschen doch von dem Ziel des Vorankommens getrieben. Umso wichtiger ist ein erholsamer Schlaf. Dieser sollte nicht nur regelmäßig mit konstanten Schlafzeiten und entsprechenden räumlichen Gegebenheiten (Temperatur, Ruhe und Dunkelheit, ohne ablenkende Medien) zelebriert werden. Ebenso wichtig sind die Matratze und das passende Lattenrost.matratze (6)

Das Einstellen des Härtegrades

Wie auch bei den Matratzen gibt es inzwischen große Unterschiede, was den Lattenrost angeht. So kann man sich die beste Matratze kaufen. Entspricht der Lattenrost nicht ähnlicher oder gar besserer Qualität, kann das optimale Schlafergebnis verhindert werden.

Hierbei spielt auch die Anzahl der Latten eine wichtige Rolle. So sollte beim Kauf darauf geachtet werden, dass 25 Latten nicht überschritten werden. Wird der Abstand zwischen den Latten zu gering kann die Matratze nicht mehr genügend Feuchtigkeit abgeben (atmen). Informierte Verbraucher machen bessere Entscheidungen. Das gilt auch für den Kauf einer neuen Matratze, wie der Test der ergonomischen Matratzen bestätigt.

Vor allem junge Menschen achten beim Kauf eines Bettes nicht unbedingt auf einen guten Lattenrost. Zumeist ist ein Rost bei dem Kauf eines Futon Bettes dabei. Dieser ist für den Rücken und die Körperhaltung jedoch nicht besonders gut geeignet. So sollte man beim Kauf eines Lattenrostes darauf achten, dass der so genannte Mittelzonenbereich – zwischen Hüfte und Schulter – veränderbar ist. Kann man hier die Härte regulieren, kann man ein zu starkes Einsinken in die Matratze verhindern und somit zu einem gesünderen Schlaf beitragen. Dies wird meist über Schieberegler gemacht, schiebt man diese nach innen wird das Einsinken erleichtert – nach außen hin wird die Liegefläche härter.

Ergonomie mal anders

Weiterhin gibt es Lattenroste, die entweder manuell oder aber elektrisch verstellbar sind. Sie gleichen in ihrer Funktion und der Optik Krankenhausbetten, indem sie den Fuß- und den Kopfbereich aufrichten können. Ist der Bereich des Kopfes und Oberkörpers um 45° angewinkelt, kann, wer möchte leichter im Bett lesen oder fernsehen. An den Füßen ist nur eine leichte Veränderung notwendig, um eine deutliche Entlastung der Fersen zu spüren. Positiver Nebeneffekt dessen ist die Stabilisierung des Kreislaufes.

Möchte man diese Funktionen nutzen, gilt es bereits beim Kauf darauf zu achten, ob das mit der entsprechenden Matratze möglich ist.

Verschiedene Matratzen im Test zeigten, dass die Hersteller bereits auf die ergonomischen Knickpunkte achten. Einige von ihnen bieten auch Matratzen mit mehreren Knickpunkten an, die jedoch nicht immer sinnvoll sind – so sind die beiden zuvor genannten Knickpunkte für ein ergonomisches Liegen durchaus ausreichend.

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